Das Buch für alle Seminarüberlebenden
Was niemand über Weiterbildung sagt. Bis jetzt.
Die Trainerakten - reale Absurditäten

Pflichtlektüre für alle Trainer, Dozenten,
HR-Profis – und jeden, der jemals in einem Seminar saß und heimlich Candy Crush spielte.

Story
Stell dir vor, du machst einen Job, den du nie wolltest und merkst Jahre später: Es ist deine Berufung. Du gibst Wissen an Erwachsene weiter.
Doch wie wird man Trainerin ohne Pädagogik-Studium? Antwort: Man stolpert hinein. Mit Naivität, unglaublichem Mut und dem festen Glauben, dass es irgendwie klappen wird.
In Professionell planlos teile ich meine Erfahrungen als Trainerin in der Erwachsenenbildung aus beinahe zwei Jahrzehnten – ungeschönt, humorvoll und mit Pannen, die Fachbücher gerne verschweigen.
Für alle, die wissen wollen, wie der Seminaralltag wirklich aussieht. Und für alle, die den Mut haben, auch ohne perfekten Plan anzufangen.
Du bekommst:
- Ehrlichkeit über das, was in Seminaren WIRKLICH passiert
- Geschichten, die dich lachen lassen – und zum Nachdenken anregen
- Den Beweis, dass man kein Diplom braucht, um Menschen zu erreichen
- Ein paar gute Tipps, den Wahnsinn in diesem Zirkus zu überleben


Was dich erwartet:
- 15+ Jahre Erfahrung in der Erwachsenenbildung
- Authentische Geschichten aus dem Seminar-Alltag
- Praktische Tipps für alle am und neben dem Flipchart
- Humor, Herz und Haltung auf 282 Seiten
Für wen ist dieses Buch?
- Trainer, Dozenten und weitere Multiplikatoren
- HR-Profis & Personalentwickler
- Alle anderen, die in der Weiterbildung arbeiten
- Jede Person, die jemals in einem Seminar
saß und dachte:
"Das passiert gerade nicht wirklich, oder?!”
Und überall wo es sonst Bücher gibt

Über mich
Anmeta Kelly landete nach längerer Elternzeit und ihrem Engagement als Mutter im Kita- und Schulbereich eher zufällig im Seminaralltag und merkte schnell: Chaos ist das Salz der Weiterbildung.
Mit über 18 Jahren Praxiserfahrung in Seminaren für unterschiedliche Zielgruppen kennt sie Stolpersteine aus erster Hand. Mit ihrem Know-how als zertifizierte Trainerin, Ausbilderin, Berufspädagogin und systemische Coach verwandelt sie diese Herausforderungen in lebendige Lernmomente und selbst Beamer-Pannen werden bei ihr zu kleinen Abenteuern.
Ob Change-Prozesse, Excel-Kurse, Zeitmanagement, Führungskräfte-Workshops für Ministerien oder SGB-II-Maßnahmen für Menschen am Rande des Systems: Anmeta vereint Fachwissen, Didaktik und Humor zu einer Mischung, die Teilnehmende motiviert und gleichzeitig zeigt, dass Lernen auch dann funktioniert, wenn nichts nach Plan läuft.
Anmeta Kelly (Pseudonym) - Trainerin und Bildungsrebellin
Interview
Frage: Frau Kelly, der Untertitel Ihres ersten Buches lautet „Geständnisse einer Trainerin wider Willen“. Mögen Sie Ihren Job nicht?
A. Kelly: (Lacht) Doch. Heute liebe ich ihn. Aber ich habe ihn nie geplant. Ich bin da hineingestolpert. Ähnlich, als würde man eine Kellertreppen hinunterfallen. Das ist erst unangenehm, aber dann merkt man, dass man in diesem Keller auch tanzen kann. Das Buch ist meine Art, Frieden mit dem Chaos zu schließen.
Frage: Sie schreiben über „Candy-Crush-Uschi“ und „Planfressende Piranhas“. Sind das echte Menschen?
A. Kelly: Jeder einzelne. Natürlich habe ich Namen geändert, um niemanden bloßzustellen. Aber jeder, der Seminare gibt, kennt diese Typen. Uschi, deren Gesicht vom Handy blau angestrahlt wird, während sie so tut, als würde sie mitschreiben. Oder den Teilnehmer, der eine Frage stellt, die so kompliziert ist, dass sie den gesamten Zeitplan auffrisst – wie ein Piranha eben.
Frage: Ein schöner Begriff aus dem Buch ist der „Trainer-Code“. Sie schreiben, wenn ein Kurs als „extrem spannend“ bezeichnet wird, heißt das eigentlich „Renn weg!“. Was war Ihr „spannendstes“ Erlebnis?
A. Kelly: Oh, da gab es viele. Ein Highlight war sicher der Moment, als ich merkte, dass meine „heterogene Teilnehmergruppe“ eigentlich nur eines gemeinsam hatte: Keiner wollte da sein. Wenn du versuchst, Teambuilding mit Menschen zu machen, die sich eigentlich nur über die Keks-Auswahl in der Pause definieren, lernst du Demut. Oder Sarkasmus. In meinem Fall war es beides. Diese Kurse sind wie ein Zahnarztbesuch: Man hat Angst davor, aber hinterher ist man stolz, dass man es überstanden hat.
Frage: Gibt es einen Moment in Ihrer Karriere, an dem Sie ernsthaft überlegt haben, alles hinzuschmeißen?
A. Kelly: Oh ja, mehrere. Der schlimmste war ein Tagesseminar, bei dem mir morgens um halb neun der Auftraggeber mitteilte, dass sich das Thema „ein bisschen geändert" habe. Statt Kommunikation sollte ich jetzt Konfliktmanagement machen – für ein Team, das sich offensichtlich überhaupt nicht ausstehen konnte. Ich stand da mit meinen vorbereiteten Folien über aktives Zuhören und dachte: Ich könnte jetzt auch einfach gehen. Zur Tür raus, ins Auto, nach Hause, Kakao trinken. Hab ich nicht gemacht. Aber der Gedanke war sehr präsent. Solche Tage erinnern mich daran, warum ich immer etwas zum Naschen in der Handtasche habe – für mich als Nervennahrung.
Frage: In "Professionell planlos", Band 1 der Trainerakten kategorisieren Sie die Akteure der Bildungsbranche sehr treffend. Da gibt es unter anderem den „Theorie-Gott“ und die „Rampensau“. Wo ordnen Sie sich selbst ein?
A. Kelly: (Schmunzelt) Definitiv nicht beim Theorie-Gott. Der weiß nur aus Büchern, wie alles geht, hat es aber nicht mal ansatzweise wirklich gemacht. Ich bin eher die „Pragmatikerin des Chaos“. Ich bewundere die „Rampensau“, die auf der Bühne glänzt, aber mein natürlicher Lebensraum ist das Seminar, wo Dinge schiefgehen müssen. Wenn der Beamer nicht funktioniert und wir trotzdem weitermachen – das ist meine Bühne. Sagen wir so: Ich bin die, die den Karren aus dem Dreck zieht, während der Theorie-Gott noch berechnet, wie tief der Dreck eigentlich ist und ob er darin versinkt.
Frage: In diesem Buch bekommen die Teilnehmer ihr Fett weg. Aber was ist eigentlich mit den Leuten, die Sie buchen – den Personalern und Chefs?
A. Kelly: Oh, die sind oft die wahren Stars meiner Akten! Mein absoluter Liebling sind Unternehmen, die ein Seminar zum Thema „Agiles, digitales Mindset“ buchen, aber darauf bestehen, dass ich das Angebot vorher ausgedruckt und per Fax unterschrieben zurücksende. Da weiß man direkt, dass man in diesem Seminar viel Geduld brauchen wird. In Band 2, das noch 2026 veröffentlicht wird, spreche ich genau über diese Personen.
Frage: Was ist die wichtigste Lektion aus Ihrem Buch?
A. Kelly: Dass wir aufhören müssen, so zu tun, als wären wir allwissende Roboter. Ein Trainer, der zugibt: „Leute, der Laptop spinnt (was so viel bedeutet, man hat gerade keine Ahnung, warum die Dateien nicht angezeigt werden), wir improvisieren jetzt“, ist oft kompetenter und sympathischer als einer, der stur seinen Plan durchzieht. Mut zur Lücke – und immer genug Kekse dabei haben!
Frage: Ist die Serie "Trainerakten" nur für Trainer?
A. Kelly: Nein, sie ist für jeden, der mit Menschen arbeitet und dabei gelegentlich verzweifelt. Es ist ein Buch gegen das Gefühl, allein zu sein mit dem täglichen Wahnsinn – vor allem im Seminarraum.
Frage: Absurditäten können auf Dauer anstrengend sein. Wie sieht Ihr ganz persönliches Notfall-Kit nach einem komplett eskalierten Seminartag aus?
A. Kelly: Eine sehr große Tafel Schokolade, mit meiner Kuscheldecke auf der Couch liegen und eine Serie schauen, in der Leute noch größere Probleme haben als ich – True Crime bietet sich da an. Am nächsten Morgen richte ich dann mein imaginäres Krönchen, setze mein Lächeln auf und hoffe, dass die Technik dieses Mal ohne Meckern funktioniert.
Frage: Hand aufs Herz: Wenn ein Leser morgen seinen ersten Tag als Trainer hat und vor Aufregung hyperventiliert – was ist der wichtigste Rat aus „Professionell planlos“?
A. Kelly: Vergiss die Perfektion. Die Teilnehmer merken sowieso, wenn du schauspielerst. Wenn du den Faden verlierst, sag es einfach. Wenn du die Antwort nicht weißt, frag die Gruppe – irgendein Klugscheißer (wir nennen ihn liebevoll „Co-Dozent“) weiß es immer und freut sich, glänzen zu dürfen. Und ganz wichtig: Sorge immer für gute Snacks. Mit vollem Mund können die Teilnehmer keine kritischen Fragen stellen.



